Wo bleibt meine Energie? Was dich erschöpft und stärkt
Entdecke mögliche Ursachen deiner Erschöpfung und erfahre, wie du mit mehr mentaler Stärke, Achtsamkeit und kleinen Veränderungen neue Kraft für deinen Alltag findest.
- 1. Immer öfter klagen Menschen über Energielosigkeit. Die Erfahrung zeigt, dass ihnen oft nicht die Energie fehlt, sondern dass sich ihre Energie immer häufiger zerstreut.
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2.
Quellen für mentale Stärke im Alltag, die uns Energie geben können.- 2.1 Die erste Quelle ist die Energie der Aufmerksamkeit.
- 2.2 Die zweite Quelle ist die Energie des Sinns im Leben.
- 2.3
Die dritte Quelle ist die Energie der Neuheit. - 2.4 Die vierte Quelle ist die Energie der Umgebung.
- 2.5 Die fünfte Quelle ist die Energie der Kreativität.
- 2.6 Die sechste Quelle ist die Energie der Dankbarkeit.
- 2.7 Die siebte Quelle ist die Energie der Stille.
- 2.8 Und deshalb würde ich die Energiequellen in drei Ebenen unterteilen:
Immer öfter klagen Menschen über Energielosigkeit. Die Erfahrung zeigt, dass ihnen oft nicht die Energie fehlt, sondern dass sich ihre Energie immer häufiger zerstreut.
Kennst du dieses Gefühl? Du funktionierst und erledigst Aufgaben. Trotzdem fühlst du dich innerlich leer oder kraftlos.
Irgendwie nicht unbedingt krank oder traurig. Einfach … irgendwie nicht mehr richtig bei dir.
Wenn wir tiefer schauen, können sich verschiedene Ebenen zeigen.
Die erste Ebene zeigt, dass unsere Aufmerksamkeit ständig irgendwo anders ist. Unser Alltag fordert unglaublich viel von uns. Das Handy, Nachrichten, soziale Medien, Arbeit, Termine, die Gefühle anderer Menschen, Gedanken an die Zukunft, Sorgen, Erwartungen … Wir sind gedanklich oft gleichzeitig an zehn verschiedenen Orten.
Dabei ist unsere Aufmerksamkeit etwas Kostbares. Dort, wo unsere Aufmerksamkeit hinfließt, fließt auch ein Teil unserer Lebensenergie.
Wenn wir sie ständig nach außen geben, kann es irgendwann schwer werden, die eigene innere Quelle überhaupt noch wahrzunehmen.
Vielleicht ist deshalb manchmal nicht zu wenig Energie da, sondern unsere Energie ist einfach zu sehr zerstreut.
Die nächste Ebene ist unser Leben im ständigen „Ich muss“.
Vielleicht hast auch du ständig die Sätze im Kopf:
Ich muss arbeiten.
Ich muss funktionieren.
Ich muss mich kümmern.
Ich muss Geld verdienen.
Ich muss stark sein.
Ich muss es schaffen.
Ich darf niemanden enttäuschen. Irgendwann wird aus einem „Ich muss“ ein ganzer Lebensmodus. Tief in uns gibt es eine andere Stimme.
„Was möchte ich eigentlich?“
Oft entsteht eine Lücke zwischen Pflichten und inneren Wünschen. Das kostet uns Kraft. Wir entfernen uns von uns selbst.
Dazu kommen Gefühle, für die kein Raum war. Manchmal tragen wir viel mehr in uns, als wir bewusst wahrnehmen.
Wut, die wir nicht zeigen durften.
Traurigkeit, für die keine Zeit war.
Angst, die wir hinuntergeschluckt haben.
Enttäuschung, über die wir nie gesprochen haben.
Verletzungen, die wir einfach „überwunden“ haben wollten, und, und, und …
Aber Gefühle verschwinden nicht automatisch, nur weil wir sie nicht anschauen.
Unterdrückte Gefühle sind unterdrückte Energie. Es braucht viel Kraft, diesen Zustand zu halten. Energie will immer fließen. Oft brauchen wir einen geschützten Raum zum Fühlen.
Dann zeigt sich der Verlust von Sinn. Viele spüren, dass Dinge nicht mehr funktionieren. Alte Werte geben keine Sicherheit mehr. Das Neue ist noch unklar. So verlieren wir den Boden unter den Füßen. Dieser Zustand raubt viel Energie.
Wir tun viel, aber die Antwort auf das „Wofür“ fehlt. Früher leichte Dinge kosten plötzlich viel Kraft. Handlung wird oft erst möglich, wenn wir den Sinn wiederfinden.
An dieser Stelle würde ich mir drei Fragen stellen:
1) Wohin fließt meine Aufmerksamkeit jeden Tag?
2) Was tue ich aus einem inneren „Ich muss“, obwohl ein Teil von mir längst etwas anderes möchte?
3) Was möchte in mir schon lange entstehen, aber ich erlaube ihm noch nicht, sichtbar zu werden?
Vielleicht musst du nicht noch mehr leisten. Du musst nicht „mehr Energie bekommen“. Kehre zuerst zu dir zurück. Finde heraus, was dich im Leben wirklich berührt.
Denn manchmal ist die Energie gar nicht weg. Sie wartet nur darauf, dass du ihr wieder eine Richtung gibst.
Quellen für mentale Stärke im Alltag, die uns Energie geben können.
Wir suchen oft nach Energiequellen im Außen, dabei liegt der größte Teil unserer Kraft in uns selbst. Wir dürfen bewusst lernen, uns wieder mit ihr zu verbinden. Und dann eröffnen sich viel interessantere Energiequellen als nur Essen, Schlaf, Bewegung, Red Bull, Koffein …
Die erste Quelle ist die Energie der Aufmerksamkeit.
Stell dir Aufmerksamkeit wie einen Lichtstrahl vor. Er verbindet einen Menschen mit einem Objekt. Es entsteht entweder Nahrung oder Erschöpfung. Wie holen wir die Aufmerksamkeit zu uns zurück?
Hier ist eine einfache Übung. Schließe deine Augen und spüre deinen Körper. Hole die Aufmerksamkeit zu dir zurück. Konzentriere dich ein paar Minuten auf deinen Atem.
Wir suchen Energie nicht mehr im Außen. Wir holen unsere Aufmerksamkeit zu uns zurück.
Die zweite Quelle ist die Energie des Sinns im Leben.
Das ist eine besonders interessante Energiequelle.
Ein Mensch kann körperlich erschöpft sein. Eine bedeutsame Begegnung schenkt ihm plötzlich neue Kraft.
Die Energie entsteht aus dem Gefühl:
„Das, was ich gerade tue, hat Bedeutung.“
Je stärker eine Handlung mit dem eigenen inneren Sinn übereinstimmt, desto weniger inneren Widerstand gibt es.
Die dritte Quelle ist die Energie der Neuheit.
Ein neuer Ort, ein neuer Mensch, neues Wissen oder eine ungewöhnliche Aufgabe können einen Menschen manchmal regelrecht „einschalten“. Wenn ein Mensch mit etwas Unbekanntem konfrontiert wird, erweitert sich sein inneres Feld.
Doch hier gibt es eine wichtige Feinheit:
Angst vor dem Unbekannten verengt das Feld, während Neugier es erweitert. Deshalb können zwei Menschen dieselbe Situation erleben und anschließend in einem völlig unterschiedlichen energetischen Zustand sein.
Die vierte Quelle ist die Energie der Umgebung.
Es gibt Menschen, nach deren Nähe du dich lebendiger fühlst. Und es gibt Kontakte, nach denen du das Gefühl hast, als hätte jemand den Stecker gezogen.
Besonders kraftvoll wird eine Verbindung, wenn zwei Menschen gleichzeitig offen, ehrlich und wirklich präsent sind. Dann muss die Energie nicht unbedingt von einem Menschen zum anderen „übergehen“. Man könnte sich vielmehr vorstellen, dass das gemeinsame System der beiden Menschen beginnt, mit größerer Amplitude zu schwingen.
Die fünfte Quelle ist die Energie der Kreativität.
Kreativität lässt Energie aus dem Nichts auftauchen. Man erhält Energie durch das Geschaffene zurück. Es entsteht ein Kreislauf. Eine Idee führt zur Umsetzung und zu positiver Resonanz.
Die sechste Quelle ist die Energie der Dankbarkeit.
Das ist eine Veränderung des Blickwinkels. Fokus auf Mangel macht das eigene Feld eng. Fokus auf das Vorhandene bringt mehr Zufriedenheit und Lebendigkeit.
Nutze ein Dankbarkeitsbuch. Schreibe jeden Morgen und Abend fünf Dinge auf. So merkst du die Fülle in deinem Leben.
Die siebte Quelle ist die Energie der Stille.
Normalerweise denken wir, dass Energie durch Stimulation entsteht. Doch manchmal geschieht genau das Gegenteil. Je weniger Informationslärm vorhanden ist, desto stärker kann ein Mensch seinen eigenen inneren Zustand wahrnehmen.
Stille ist nicht die Abwesenheit von Energie. Sie ist der Raum, in dem Energie hörbar wird. Ein „Nullfeld“ spart die Energie, die sonst für soziale Masken und Kontrolle aufgewendet wird. Man hört auf, Energie zu verlieren.
Der Mensch muss nicht immer nach einer neuen Energiequelle suchen. Manchmal muss er nur aufhören, sich gegen die Quelle zu wehren, die bereits vorhanden ist.
Und deshalb würde ich die Energiequellen in drei Ebenen unterteilen:
Physische Energiequellen.
Nahrung, Schlaf, Atmung, Bewegung, Wärme, Natur …
Psychoemotionale Energiequellen.
Aufmerksamkeit, Sinn, Liebe, Kreativität, Neugier, Dankbarkeit, Kontakt, Inspiration.
Resonanzbasierte Energiequellen.
Stille, Präsenz und Synchronizität helfen. Kontakt mit Möglichkeiten und eine tiefe Verbindung zur Identität schaffen Einheit.
Lerne, die Qualität der Energie zu unterscheiden. Energie nach Konflikten fühlt sich anders an als nach Ruhe. Stelle deinem eigenen Feld eine Frage.
„Welche Energie empfange ich gerade, aus welcher Quelle kommt sie und wie fühle ich mich dabei?“